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Feuerbestattung Bei der diesjährigen Paiasverbrennung des Brauchtumsvereins haben wir die Linie 537 symbolisch zu Grabe getrage. Zu diesem Zweck haben wir unseren Karnevalsbus den Flammen übergeben. |
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Große Enttäuschung in Bockeroth, Rauschendorf-Scheuren und Uthweiler
15 Monate haben die Bürgervereine in Bockeroth, Rauschendorf-Scheuren und Uthweiler das getan, was Bürgervereine tun können: sich einmischen und den Bürgerwillen vertreten. Alles mit dem Ziel, die alte Linie 537, die dem neuen Nahverkehrsplan zum Opfer gefallen war, für die Dörfer zu retten. Doch unzählige Gespräche, Beschwerdebriefe, Artikel, Unterschriftensammlungen, Bürgerversammlungen mit über 100 Dorfbewohnern, Interviews im Radio Bonn/Rhein-Sieg, im WDR/ Lokalzeit und Appelle an die Politiker waren erfolglos: Auf der Sondersitzung am 11. Juli hat die Kreistagsmehrheit den Antrag der Bürgervereine für den Erhalt der Linie 537 abgelehnt. Für die Vertreter der Dörfer, die an der entscheidenden Sitzung teilnahmen, war die Diskussion letztendlich eine Farce. Hier ging es nicht mehr um Sachargumente, sondern um das Sammeln von Ausreden: So sprachen angeblich die jährlichen Mehrkosten in Höhe von rund 12.000 Euro gegen den Antrag der Bürgervereine. Der Hinweis, dass die dann möglichen Einsparungen durch den Wegfall der Spät- und Taxibusse gegengerechnet werden müssten, wurde vom Tisch gewischt – dazu sei die Verwaltung nicht in der Lage... Ebenso befremdlich: Selbst die gelegentliche Möglichkeit, den Antragsstellern ein Rederecht im Kreistag zuzubilligen, wurde von der Kreistagsmehrheit abgelehnt.
Die Bürgervereine ziehen nach ihrem 1 1/4jährigen Protest ein bitteres Fazit: Letztendlich haben sich die Politiker bis auf wenige Ausnahmen bei diesem für die Dörfer so wichtigen Thema um ihre Verantwortung gedrückt. Der Bürgerwille wurde ignoriert und stattdessen wurden die Bürgervereine mit Worthülsen und leeren Versprechungen abgespeist. Auch der einstimmige Beschluss der Stadt Königswinter für den Antrag der Bürgervereine wurde mit fadenscheinigen Argumenten wegdiskutiert.
Über die Ankündigung, nun zunächst einmal die Fahrgastzahlen am Umsteigepunkt Stieldorf ein Jahr lang zu beobachten und danach Verhandlungen mit der Stadt Bonn über eine bessere Abstimmung der Nahverkehrspläne zu führen, können die Bürgervereine daher nur noch müde lächeln. „Das ist genauso ein leeres Versprechen wie alle anderen, die wir uns in den vergangenen Monaten angehört haben. Wir sind uns sicher, dass die Linie 537 am Montag endgültig beerdigt wurde“, erklären die drei Vorsitzenden der Ortsvereine Jürgen Brandt, Hans-Peter Müller und Holger Willcke übereinstimmend.
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Mitglieder sind mit dem Bürgerverein zufrieden
Viele zufriedene Gesichter gab es bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Rauschendorf – Scheuren. Mit den zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen des vergangenen Jahres, über die der Vorsitzende Jürgen Brandt ausführlich berichtete, konnte der Bürgerverein seine Mitglieder überzeugen. Die wichtigsten Themen des vergangenen Jahres waren das 40jährige Jubiläum des Bürgervereins, das im Juni mit einem großen Fest auf dem alten Schulhof gefeiert wurde und der Einsatz für den Erhalt der alten Linie 537. Bisherige Erfolge beim Busverkehr: Die Verwaltung und die RSVG bemühen sich bis zum Sommerfahrplan um eine bessere Vertaktung der Buslinien und eine verbesserte Koordination der Taxen. Ob der Bürgerantrag über den Erhalt der „Alten Buslinie 537“ doch noch Erfolg haben wird, liegt nach wie vor bei den Politikern des Rhein-Sieg-Kreises, die in der zweiten Jahreshälfte über Änderungen im „Neuen Nahverkehrsplan“ beschließen werden.
Veranstaltungen wie das Winterprogramm für Kinder, die weihnachtlichen Veranstaltungen auf dem Kapellenplatz und auch die wiederöffnete Chillout-Lounge für Jugendliche erfreuen sich immer größeren Zuspruchs. Da die Erfolge bei der Vereinsarbeit auch die Motivation fördern, wird der Großteil des Vorstandes seine Arbeit fortsetzen. Bei den Vorstandswahlen mussten lediglich drei neue Beisitzer gewählt werden: Birgit und Andre Müller (4. und 5. v.l.) sowie Jürgen Klute (ganz l.). Schriftführerin ist Daniela Erdle-Bruse ist nach zehnjähriger Mitarbeit aus dem Vorstand ausgeschieden. Ihre Nachfolgerin ist Dagmar Ziegner.
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Bürger fordern bessere Busverbindungen
Die Bürgerversammlung, die am 1. Februar im Rauschendorfer Hof stattfand, hat gezeigt, wie wichtig das Thema "Verbesserungen im Busverkehr" für unser Dorf ist. Rund 90 Dorfbewohner folgten der Einladung des Bürgervereins, viele konnten an der Versammlung gar nicht teilnehmen, weil die Räume der Gaststätte völlig überfüllt waren. Nach einer kurzen Einführung hatten die Besucher die Gelegenheit, über ihre Erfahrungen mit dem neuen Fahrplan zu berichten. Fazit: Seit dem Wegfall der Linie 537 gibt es zahlreiche Probleme - angefangen bei der schlechten Vertaktung mit der Linie 541 und 66, die zu erheblichen Wartezeiten führt, über fehlende Busse am Wochenende bis zu den nur mangelhaft funktionierenden Taxibussen. Vor allem für ältere Mitbürger und Familien mit Schulkindern hat sich die Situation seit der Fahrplanumstellung erheblich verschlechtert. Es gab zahlreiche Verbesserungsvorschläge, vor allem aber wurde eine Veränderung der Linienführung der Linie 537 gefordert, so dass diese auch wieder die Dörfer Rauschendorf, Bockeroth und Uthweiler bedient. Hubert Kofferath, der technische Beigeordnete der Stadt, unterstützt das Anliegen der Rauschendorfer Bürger und versprach, Kritik und Vorschläge in die Gremien der Stadt zu tragen. Vertreter der RSVG und vor allem des des Kreisplanungsamtes als eigentlichem Verursacher des jetzigen Chaos glänzten durch Abwesenheit.
Der Rhein-Sieg-Kreis will im Frühjahr den Fahrplan nachbessern. Damit wir unsere Ziele erreichen, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Mit der beigefügten Vorlage zu einem Beschwerdebrief können Sie Ihre Kritik formulieren. Bitte füllen Sie den Brief aus und geben ihn bei einem unserer Vorstandsmitglieder ab. Wir werden alle Briefe und Proteste an die entsprechenden Stellen weiterleiten. Natürlich können Sie auch direkt an die Stadt, die RSVG und den Kreis schreiben. Vielen Dank!
beschwerdebriefbusverkehr.pdf [292 KB]
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Stimmungsvolles Seniorenfest im Rauschendorfer Hof
Vom niedlichen „Kling Glöckchen“ bis zur schaurigen Weihnachtsgeschichte reichte das Programm, das der Bürgerverein Rauschendorf –Scheuren in diesem Jahr für die Senioren des Dorfes vorbereitet hatte. Am zweiten Adventswochenende ließen sich 50 Senioren im Rauschendorfer Hof, der mit Tannenbaum und Kerzen festlich geschmückt war, musikalisch und kulinarisch verwöhnen. Ein treuer Gast dieser Veranstaltung ist Wilhelm Fröhlen, der mit seinen 96 Jahren wieder einmal als ältester Teilnehmer geehrt wurde. Ihm zur Seite saß in diesem Jahr erstmals die 78jährige Helene Wicharz. Bürgermeister Peter Wirtz war höchstpersönlich zur Ehrung erschiene und überreichte den beiden Dorfbewohnern eine Urkunde und ein kleines Präsent. Treue Gäste des Seniorenfestes sind auch die Kinder des katholischen Kindergartens Rauschendorf, die alte und neue Weihnachtslieder sangen. Zur Unterstützung hatten die Kleinen diesmal ein Elternorchester mitgebracht. Auch der Männergesangverein Rauschendorf begeisterten die Gäste mit stimmungsvollen Weihnachtsliedern. Mit Rudolf Kufeld, der eine schaurige Weihnachtsgeschichte vortrug, gab es zwischendurch auch spannende Momente. Zum Abschluss sorgten die „Wolle Söck“ mit kölschen Weihnachtsliedern für einen munteren Ausklang des Festes.
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Bürgervereine in Rauschendorf, Bockeroth und Uthweiler kämpfen weiter für die Buslinie 537
Der Bürgerverein Rauschendorf-Scheuren hat für seine Forderung, die Buslinie 537 weiterhin über Rauschendorf, Bockeroth und Uthweiler nach Bonn zu führen, während der Sommerferien 363 Unterschriften gesammelt. Diese wurden nun an Landrat Kühn versandt. Anlass für die Unterschriftenaktionen war eine ablehnende Antwort der Kreisverwaltung: Obwohl der Rat der Stadt Königswinter den Vorschlag der Bürgervereine Rauschendorf, Bockeroth und Uthweiler zum Erhalt der Linie 537 einstimmig bei nur zwei Enthaltungen unterstützt hatte, erteilte die Kreisverwaltung dem Anliegen der Bürgervereine eine klare Absage.
Nach Auffassung der Kreisverwaltung sollen Fahrgäste aus Rauschendorf, Bockeroth und Uthweiler demnächst die stündlich verkehrende Linie 541 nutzen und für die Fahrt nach oder von Bonn in Stieldorf oder Oberkassel umsteigen. Wer dann auf der Rückfahrt wegen Verspätungen den Anschluss-Bus der Linie 541 verpasst, muss eine Stunde warten. Verspätungen kommen bei den Bussen der 537 sehr häufig vor, da diese oft im dichten Bonner Verkehr stecken bleiben. Auf dieses Problem ist die Kreisverwaltung in ihrem Antwortschreiben mit keinem Wort eingegangen. Stattdessen behauptet die Kreisverwaltung, dass nach dem Vorschlag der Bürgervereine die Busse der 537 und 541 zwischen Stieldorf und Oberpleis im Konvoi fahren müssten und sich dadurch kein Vorteil für die Dörfer ergäbe. Nun haben die Kreispolitiker das letzte Wort. Die Bürgervereine von Rauschendorf-Scheuren und Uthweiler sowie die Bürgergemeinschaft Bockeroth hoffen, dass die im Kreistag vertretenen Parteien ein Einsehen haben und sich nicht anders entscheiden als im Königswinterer Stadtrat. Denn es gibt kein sachlich begründetes Argument gegen den Vorschlag der Vereine, jede zweite Fahrt der 537 durch ihre Orte statt in Direktfahrt von Oberpleis nach Bonn zu führen. Dies ist leicht umsetzbar, kostenneutral und bringt keine Nachteile für andere Dörfer.
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Bürgerverein stellt Bürgerantrag für bessere Busverbindung
Der Bürgerverein Rauschendorf - Scheuren hat federführend für die Orte Rauschendorf, Bockeroth und Uthweiler einen Bürgerantrag (s.Anhang) zur zukünftigen Situation der Busline 537 im Nahverkehrsplan des Rhein-Sieg-Kreises an die Stadt Königswinter gestellt. Damit wird die Stadt Königswinter aufgefordert, sich beim Rhein-Sieg-Kreis dafür einzusetzen, dass die Buslinie 537 mindestens im bisherigen Umfang (stündlich) die Orte Rauschendorf, Bockeroth und Uthweiler bedient.
buergerantragbus.pdf [12 KB]
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Bürgerverein baut Mailverteiler auf
Über seine vielfältigen Aktivitäten hat der Bürgerverein die Dorfbewohner bisher meist per Handzettel informiert, die von den Vorstandsmitgliedern verteilt wurden. Da der Terminkalender des Bürgervereins in den letzten Jahren immer voller geworden ist, hat auch der Zeitaufwand für diesen Postdienst erheblich zugenommen. In Zukunft möchte der Bürgerverein seine Mitglieder und natürlich auch alle anderen interessierten Dorfbewohner gern per Mail über Veranstaltungen und Aktivitäten informieren. Wer in diesen Verteiler aufgenommen werden möchte, kann eine Mail an dagmar-ziegner@web.de schicken.
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